20. November 1861 in Potsdam - 14. August 1942 in Wenigerode

Carl Bruno Knochenhauer wird am 20. November 1861 in Potsdam als Sohn des Professor Carl August Knochenhauer und Antonie Schliebner geboren. Nach seiner Schulausbildung studiert er Geologie in Jena.

Am 20. Juni 1887 beginnt er ein Referendariat zur Ausbildung als Bergassessor beim Oberbergamt in Bonn. Von Mitte bis Ende 1889 unternimmt er eine Reise nach Transvaal, dem heutigen Südafrika, um als Geologe einige Goldbergwerke zu besuchen. Am 22. Mai 1890 heiratet er in Püttlingen, Kreis Saarbrücken die 27-jährige Franziska Zimmermann.

Ab Juni 1892 ist er Bergassessor am Oberbergamt zu Clausthal und wird im Juli 1893 als Hütteninspektor vom Hüttenamt Lautenthal übernommen. Für eine Reise im Auftrag der preußischen Regierung ins deutsche Schutzgebiet Kamerun im Oktober 1893 wird er beurlaubt. Nach seiner Rückkehr nimmt er ab August 1894 seine Stelle als Hütteninspektor in Lautenthal wieder auf.

Im Herbst 1897 erhält er von der deutschen Firma E. Meyer & Co. in Korea den Auftrag, nach Goldlagerstätten zu suchen. Hierzu beantragr er vom Bergamt einen mehrjährigen Urlaub. Ab Februar 1898 unternimmt er drei Reisen in Korea und baut in Tangkogä, im heutigen Nordkorea, die deutsche Goldmine auf. Er bliebt bis zum Juni 1899 in Korea und reist dann über Amerika zurück nach Europa.

Nach der Rückkehr Ende September 1899 bewirbt sich Bruno Knochehauer um die Stelle eines Hütteninspektors für die Herzog-Juliushütte (Stadt Langelsheim, Landkreis Goslar), die er im November 1899 antritt.

Zum 1. Oktober 1901 wird Bruno Knochenhauer als Revierbeamter für das Revier Süd-Beuthen nach Beuthen in Oberschlesien versetzt. 1906 verlässt Bruno Knochenhauer den Staatsdienst, da er in diesem Jahr die Stelle eines technischen Geschäftsführers des Oberschlesischen Berg- und Hüttenmännischen Vereins in Kattowitz in Schlesien übernimmt.

Nach seiner Pensionierung im Jahre 1920 zieht er nach Wernigerode um, wo er am 14. August 1942 verstirbt.

Zitat aus Michael Dirauf: Goldrausch in Korea. Die deutsche Goldmine in Korea von 1897 bis 1903, München 1915, S. 52/53

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