Mongolische Mauer

Ein israelisches Forscherteam hat in Nordchina und der süd-östlichen Mongolei einen Erdwall untersucht, der sich über 1.660 Kilometer in Form eines mongolischen Bogens erstreckt, wie der Deutschlandfunk auf seiner Webseite am 6. Januar 2024 mitteilt. Das Team untersuchte ungefähr 400 Kilometer dieses Erdwalls, der nicht mit der berühmten Chinesischen Großen Mauer zu verwechseln ist. Dieser Erdwall soll während der Jin-Dynastie (金代, 1115-1234) errichtet worden sein. An mehreren Stellen befinden sich größere Lücken, die darauf schließen lassen, daß der Wall in kürzester Zeit angelegt und an diesen Stellen nicht weiter ausgebaut wurde. 

Weiterhin sind auf der untersuchten Strecke 34 rechteckige Gebilde in der Nähe des Erdwalls gefunden worden, die von Gräben und Erdwällen umgeben sind. Auf Grund der Lage dieser Gebilde kann es sich nicht um Verteidigungsanlagen handeln, da sie ungeschützt in der flachen Steppe liegen. Man vermutet, daß es sich wohl um Zollstationen gehandelt haben wird. Weitere Untersuchungen sind nötig.

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