Kinderbilder

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Dem fabenfrohen Bild, das kindliche Freude spielender Kinder und phantasievolle Geschöpfe ausdrückt, und das Kinder in dem Wohnheim Fuji no Sono malten, steht ein tiefsinnig-einfühlendes Gemälde eines Jugendlichen des gleichen Heimes gegenüber:

Der Junge betrachtet sein eigenes Spiegelbild und wird sich die ewige Frage so vieler junger Menschen stellen: "Wer bin ich, wozu lebe ich?" Er wird nicht den eitlen und schönen Narziss der griechischen Mythologie, der sich in sich selbst verliebt, in seinem Spiegelbild wiedererkennen. Die gedeckt, etwas drückenden Farben werden wohl eher auf den schwierigen sozialen Hintergrund der in diesem Heim wohnenden jungen Menschen hinweisen:

Der Verantwortung ihnen Freude und Hoffnung zu geben stellen sich die deutsche Franziskannerin Sr. Caelina und die japanischen Ordensschwestern in täglicher, herausfordernder Anstrengung -  universale Probleme unserer Zeit werden in gemeinsamer Hingabe von deutschen und japanischen Menschen angegangen.

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